Mit dem neuen „Stammesbus“ in die Ferien

Rotary Club Aachen-Land greift den Hohensteinern finanziell unter die Arme. Engagierte Pfadfinder.

Eschweiler. Es war ein langer Weg für die Hohensteiner, aber letzten Endes hat er sich gelohnt, denn das Engagement wurde belohnt. Bereits vor vier Jahren zeichnete sich ab, dass der Bus, der die Pfadfinder bei ihren Lagern begleitet, langsam ausgedient hat, aber eben ohne diesen „Stammesbus“ wäre es für die Hohensteiner Pfadfinder nahezu unmöglich gewesen, die Kosten im Rahmen zu halten und weiterhin Lager anzubieten. „Mal eben“ einen neuen Bus anschaffen, das hätte die Kassen gesprengt, also musste eine Lösung her.

Viel Eigeninitiative

Nun hätten die Pfadfinder warten können, bis ihnen jemand einen solchen Bus schenkt, das wäre der einfachste Weg gewesen. Da solche Spenden oder Geschenke in der heutigen Zeit aber sehr selten sind, haben sie sich für den etwas schwereren Weg entschieden und begonnen, selbst für den Bus zu arbeiten. Eigeninitiative war gefragt, und so begann das Projekt „Stammesbus“. Es wurde gekellnert, Zeitungen wurden verteilt, Aktionen beim Pfarrfest gestartet, und eine Busparty organisiert, doch es reichte alles nicht. Und der Bus wurde nicht jünger, in jedem Jahr kamen zahlreiche Kilometer hinzu. Allen beteiligten war klar: Es liegt noch viel Arbeit vor ihnen, doch aufgeben, das ist etwas was ein Pfadfinder nicht kennt.

Genau dieses Engagement und die Aktionen, die der Stamm der Hohensteiner machte, ließen den Rotary Club Aachen Land aufmerksam werden. Reinhard Gawlak, der Vorsitzende des Rotary Clubs Aachen-Land, lobte den Einsatz der Pfadfinder für die gute Sache. In den kommenden Wochen wird der neue Bus seinen ersten Einsatz fahren, wenn es für rund 20 Kinder ins Sauerland geht und wenige Tage später mit den etwas älteren in die Toskana. Zwei lange Strecken, auf denen nun nicht mehr gebangt werden muss, ob der Bus ankommt.

Gut Pfad

Eure Leiterrunde

Kommentar verfassen