Zeltlager der „Pfadis“ fällt ins Wasser

Das vergangene Wochenende sollte eigentlich ein Highlight für die Pfadfinderstufe werden: An einem Winterwochenende in der Jurte neben dem Feuer auf Stroh zu übernachten hatten sich alle Pfadis gewünscht. Wagemutig machten sich die zwölf Pfadis und ihre drei Leiter also am Freitagabend trotz Regen und Dunkelheit noch an den Zeltaufbau auf dem Jugendzeltplatz in Brachelen. Nachdem die Jurte aber stand, mit Stroh ausgelegt war und alle ihre Schlafstätten eingerichtet hatten, dauerte es leider nicht lange bis die ersten nassen Schlafsäcke und Isomatten vermeldet wurden: Das Dach war undicht. Glück im Unglück für den Trupp war jedoch der im wegen der Sanitäranlagen und der Küche angemieteten Haus vorhandene Schlafsaal, in den alle schleunigst umzogen.

Von der spontanen Planänderung ließ sich aber natürlich niemand den Spaß am Lagerleben verderben und der Abend wurde trotz allem gemeinsam am Feuer verbracht. Einen ganz besonderen Programmpunkt stellte das Versprechen am Samstagabend dar, das über Tag von den Pfadis vorbereitet wurde. Nach einer Diskussion über die Pfadfindergesetze und mehreren Spielen, die die Koordination und die Kommunikation zwischen allen Gruppenmitglieder forderten, wurden schließlich die Versprechenstexte in der Jurte vorgetragen und anschließend symbolisch im Feuer verbrannt. So klang auch der zweite Abend nach dem Versprechen am gemeinsamen Lagerfeuer aus.

Obwohl das Lager nun regelrecht ins Wasser fiel und in den folgenden Truppstunden noch viele dreckige Planen, die geputzt werden wollen, warten, kehrte der noch recht junge Pfaditrupp als gestärkte Gruppe aus dem Wochenende zurück und freut sich darauf, sich in der Zukunft noch besser kennen zu lernen

Gut Pfad

Die „Hohensteiner“ Pfadis

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