Zeitungsartikel zum Stammesfest „Aloha aus Hawaii“ 2013

 

Pfadfinder trotzen dem schlechten Wetter

Hohensteiner treffen sich zum traditionellen Stammesfest

 


Angeregte Diskussionen und gemütliches Beisammensein: Die Pfadfinder Hohensteiner trafen sich zum traditionellen Stammesfest.

Eschweiler. Die Pfadfinder Hohensteiner hatten wieder einmal zu ihrem Stammesfest am Pastor-Zohren-Haus in Röthgen geladen. Viele Pfadfinder, Ehemalige und Freunde des Stammes waren dabei.

Die Pfadfinder hatten den Innenhof des Pastor-Zohren-Hauses in ein kleines Vergnügungsareal verwandelt. Für die Kinder hatten sie eine große Hüpfburg aufgebaut, aber auch mit Spielen wie „Knack die Kokosnuss“ und „Entenangeln“ konnten sie sich ihre Zeit vertreiben. Für das leibliche Wohl war ebenfalls reichlich gesorgt, und an der Bar konnten man alkoholfreie Cocktails, getreu dem Motto: „Aloha auf Hawaii“, erwerben. Leider spielte das Wetter nicht wie gewünscht mit. Doch auch hier waren die Pfadfinder gewappnet: An einem kleinen Lagerfeuer konnten sie sich wieder aufwärmen.

Es entwickelte sich ein Gespräch über die Veränderung der Pfadfinderei im Vergleich zu vergangen Zeiten. „Früher meldeten sich eindeutig mehr Kinder bei den Pfadfindern an. Als ich zu den Hohensteinern kam, gab es sogar noch Wartelisten und es dauerte etwas, bis sämtliche Kinder aufgenommen werden konnten“, sagte Jungpfadfinder Sascha Schröder. Der Stammesvorsitzende Stefan Rehahn ergänzte: „Wir betreuen derzeit so um die 40 Kinder im alter von sieben bis 18 Jahren. Aber nicht nur die Anzahl der Kinder ist rückläufig. Auch im ehrenamtlichen Bereich könnten wir noch die eine oder andere helfende Hand gebrauchen. Aber das ist ja auch bei anderen Vereinen und Veranstaltungen zu erkennen, generell gibt es weniger Menschen, die noch die Zeit finden sich ehrenamtlich zu betätigen“.

Freizeit „opfern“

Bei den Hohensteinern sind acht Personen, die als aktive Gruppenleiter tätig sind und Teile ihrer Freizeit „opfern.“ Dort geben sie ihr Wissen an die sogenannten Wölflinge weiter: „Die ganze Sache macht ja nicht nur den Kindern Spaß. Auch wir als Gruppenleiter haben unsere Freude daran“, sagte Rehahn.

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