Pfadfinder auf der Jomsburg

Stammeslager der Hohensteiner auf der Jomsburg in Dänisch-Nienhof

35011908Kiel. Diesen Sommer ging das Lager der Hohensteiner mit dem ganzen Stamm in den Norden Deutschlands in die Nähe von Kiel. In dem verregneten Städtchen Dänisch-Nienhof wurden die Zelte vor der dort allseits bekannten Jomsburg aufgebaut. Diese knapp 35 Jahre alte Burg wurde vom ansässigen Pfadfinder Stamm in Eigenarbeit errichtet.

Tag 1: Aufbau. Nachdem das Material ausgeräumt und die Zelte aufgebaut wurden, war der Samstag schon vorüber und so freuten sich alle auf Sonntag, denn da ging es zum Strand. Die 300 Meter Luftlinie von der Burg aus zum Strand waren leicht überwunden und schon räkelte man sich bequem in der norddeutschen Sonne, um kurz darauf in die kühle Ostsee zu springen.
Die nächste große Attraktion war neben dem Meer der Hansa Park. Jede Achterbahn übertraf die Vorherige und das Adrenalin der Pfadfinder konnte nicht mehr gebremst werden. Ausgelaugt, aber glücklich konnte man am Lagerfeuer die Augen kaum noch offen halten und so fiel man hundemüde in den Schlafsack.

Tag 6: Lager-Olympiade. Wie in jedem Pfadfinder Lager, gab es auch in Dänisch-Nienhof eine sogenannte Lager-Olympiade. Dort treten verschiedene Gruppen aus dem selben Stamm gegeneinander in verschiedenen Disziplinen an. Eine dieser Disziplinen war zum Beispiel der Teebeutel-Weitwurf. Auch der Dreibeinlauf und die Geschmacksprobe waren dabei. Für alle Gruppen gab es zum Schluss eine kleine Belohnung und das Lagerleben ging weiter.

Tag 8: Bunter Abend. Auf diesen Abend hatten sich die einzelnen Alters-Gruppen der Hohensteiner schon in den vorangegangen Tagen vorbereitet. Nach einem leckeren Buffet wurde das Vorbereitete aufgeführt. So gab es beispielsweise „Wer wird Millionär“, „Schlag den Pfadi“ und „Herzblatt“. Zum Abschluss gab es noch Stockbrot und einen Kinderpunsch.
In den darauf folgenden Tagen gingen die Pfadfinder in den einzelnen Alters-Gruppen verteilt auf die „Hike“. Mit einem großen Rucksack auf dem Rücken und viel Zuversicht wurde ein Wander-Ziel gewählt. Die nächsten drei Tage mussten die Gruppen dann selbst den Weg zum Ziel und wieder zurück finden. Wieder an der Jomsburg angekommen, sank man abends erschöpft und zufrieden mit der gebrachten Leistung in den Schlafsack.

Tag 14: Abbau. Nach 14 Tagen wurden die Zelte wieder eingepackt, das Material eingeräumt und der Platz für die nächsten Pfadfinder sauber gemacht. Nachdem dies geschehen war, ging es ein letztes Mal zum Strand. Wer Lust hatte, konnte Minigolfen, der Rest beobachtete die gerade untergehende Sonne und freute sich auf die Heimfahrt. Die nun letzte Nacht wurde auf dem Wehrgang der Jomsburg verbracht.

Tag 15: Abfahrt. Das Stammeslager war vorbei, man wollte zwar noch ein paar Tage bleiben, aber auch wieder nach Hause. Die Taschen wurden in den Reisebus gepackt und schon war man wieder auf dem Rückweg.
Abschließend kann man festhalten, dass das Stammeslager der Hohensteiner 2013 ein voller Erfolg war. Dazu haben nicht nur die schöne Umgebung und das Meer geführt, sondern auch der übliche Lager-Wahnsinn.

– Oliver Niederhäuser

 

Die Bilder zum Sommerlager LINK

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