Ein Licht des Friedens für alle Menschen

Eschweiler.Das Friedenslicht aus Betlehem brennt jetzt in vielen Häusern in Eschweiler. Die Pfadfinder vom Stamm Hohensteiner verteilten es nach einer Messe in der Pfarrkirche St. Marien. «Licht bringt Frieden» ist das Motto der Aktion «Friedenslicht aus Betlehem» in diesem Jahr.

Ein in Israel entzündetes Kerzenlicht wird in alle Welt verteilt – ein Symbol, dass der Frieden sich ausbreiten kann, wenn Menschen mit offenem Herzen den Willen dazu weiter geben. In Eschweiler sind die Pfadfinder aus Röthgen seit vielen Jahren Träger dieser Aktion, sie holen das Licht in Aachen ab und bringen es nach Eschweiler, wo es weiter verteilt wird.

Hand in Hand

Die Kirche war bis in die letzte Bankreihe gefüllt. Hand in Hand standen die jüngeren Pfadfinder um den Altar, als Pfarrer Franz Schnitzler die Gläubigen bat, das Vaterunser zu beten. Viele Besucher hatten Laternen mitgebracht. Nach der Messe gaben die Pfadfinder das Licht aus Betlehem weiter und entzündeten die Kerzen in den Laternen. Vor dem Kirchenportal gab es schließlich selbstgebackene Kekse, Glühwein und warmen Kakao.

„Hohensteiner“ machen Veere unsicher

Pfadfinder verbringen schöne Tage am Veerse Meer
Auch die jüngeren Hohensteiner Pfadfinder machten sich dieses Jahr auf den Weg ins Sommerlager. Ziel war der direkt am Wasser gelegene Zeltplatz „Scout Centrum Zeeland“. 21 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren und ihre 6 Leiter machten sich Sonntagmorgens auf den Weg Richtung Niederlande.
Das Abenteuer begann direkt mit dem Aufbau, denn der starke Meereswind und der verdächtig nach Regen aussehende Himmel zwangen alle ihren eigentlichen Urlaub etwas stressiger zu beginnen. Trotz des Sturmes gelang es fast alle Zelte sicher aufzubauen, nur die Wölflings-Jungs hatten Pech und wachten am ersten Morgen in einem kleinen „See“ auf. Aber auch dieses Problem wurde sofort behoben und das Lager konnte richtig beginnen.
Mit lustigen Gesellschaftsspielen und einem Ausflug in ein aktives Piratenmuseum im nahe gelegenen Ort Vlissingen verbrachten alle Teilnehmer die ersten, noch regnerischen Tage. Mittwochs meinte es Petrus dann endlich wieder gut mit den Pfadfindern und die Sonne konnte sich durchsetzten. Die Kinder verbrachten ihre Zeit mit Gruppenspielen auf dem Platz und dann natürlich dem lang ersehnten Schwimmen im Meer. Auch der erste richtige Lagerfeuerabend mit viel Gesang kam bei allen super an. Am Donnerstag wurde dann auch der idyllische Ort Veere besucht und wie gewünscht durften die Kinder auch wieder im Wasser spielen.
Der Besuch des Delta Parks war dann das Highlight des Lagers, eine Mischung aus Strand, Wasserspielplatz, Seelöwenshow, einer Ausstellung zum Neeltje  Jans-Projekt und einigem mehr begeisterte vor allem die ganz kleinen.
Am Samstag brach dann leider schon der letzte richtige Lagertag an, den wir ausschließlich mit schwimmen und kleinen Spielen verbrachten, natürlich wurde auch wie an den Abenden zuvor ein großes Feuer gemacht und reichlich gesungen.
Der ungeliebte Abbau ging auch, durch die am Freitag zu Besuch angereiste restliche Leiterrunde, recht zügig und reibungslos von statten.
Die meisten Kinder hätten das Lager am liebsten noch um eine Woche verlängert, aber wie es nun mal so ist endet alles Schöne viel zu früh. Trotzdem waren sich alle Teilnehmer einig: Beim nächsten Lager sind sie wieder dabei.

Gut Pfad

Sonne, Sonne, Sonne. Pfingsten war ein voller Erfolg

Brexbachtal. Rund 45 aktive Hohensteiner verlebten ein spannendes Wochenende an der Brex. Im Gegensatz zu anderen Lagern, war der Wettergott den „Hohensteinern“ einmal wohlgesonnen. 

Am Samstagmorgen standen bei den „Hohensteinern“ erstmal Lagerbauten auf dem Programm. Eine Wäscheleine und ein Bannermast wurden erbaut. Die geplante Jurte, wurde Aufgrund des guten Wetters in der Kiste gelassen. Wölflinge vergnügten sich in der Zwischenzeit mit dem Schwungtuch und anderen tollen Spielen, die die Leiter vorbereitet hatten. Auch die geplante Lagerolympiade wurde aufgrund der Hitze kurzerhand abgesagt und durch einen Badenachmittag in der Brex ersetzt. Das erfreute wohl die meisten Kinder. 

Am Sonntag trafen sich rund 1000 Pfadfinder, in der von der Platzleitung organisierten Messe. Unterfreien Himmel zogen auch die „Hohensteiner“ mit unserem Banner ein. Die Messe war begleitet von der Jahresaktion der DPSG: „Tenemos derechos – Wir sind Rechthaber!“. Dementsprechend nahmen einige bolivianische Pfadfinder teil, für die, die Messe in Spanisch übersetzt wurde. Nachdem die Kinder alle geduscht hatten, ging es anschließend zum Schmetterlingshaus. Eine gute Stunde Fußmarsch entlang der Brex, belohnte die Leiterrunde mit einem Eis. Der Abend endete mit einem Lagergericht. Vor allem die kleinen hatten dabei ihre Freude. Dem Richter Martin de Lange standen die beiden Rover „Engelchen“ Astrid Szemeit und „Teufelchen“ Christiane Moll zur Seite. 

Aufgrund von Abschlussprüfungen konnten rund 10 der älteren „Hohensteiner“ aus der Pfadfinder-  und Roverstufe nicht am Lager teilnehmen. Dafür fuhren zu Freude aller 27 Wölflinge und Jungpfadfinder mit. Für viele war es das erste Lager und vor allem die erste Nachtwanderung wird wohl vielen in Erinnerung bleiben.
Andere Stämme waren Beeindruckt von den schon traditionellen Lagerfeuerabende der „Hohensteiner“. Über den Platz hinaus wollte man, dass die „Hohensteiner“ den „Pfingslagersong Lena – Like a Satellite“ (Unser Star für Oslo) immer wieder spielten. Dem wurde getan.

Mit Auftakt der Zeltsaison ist die Spannung auf die beiden Sommerlager natürlich ungebremst. Die Wölflinge und Jungpfadfinder fahren in die Niederlange zum Pfadfinderzeltplatz in Veere. Die beiden älteren Stufen fahren nach Schweden zum Zeltplatz in Blidingsholm.

Die Bilder sind auch schon online.

Gut Pfad