Pfadfinder genießen die letzten Sommertage in vollen Zügen

Rover und Pfadis der Hohensteiner aus Röthgen verbringen das Wochenende an der niederländischen Nordseeküste.

Am Freitag Nachmittag brachen 17 Hohensteiner zu einer spontanen Tour ins am Veersemeer gelegene Scout Centrum Zeeland auf.
Ursprünglich geplant gewesen ist bloß ein eintägiger Ausflug ans Meer, um dort die Übergabe der „Pfadfinder“ in die nächste Alterstufe der „Rover“ zu feiern. Jedoch veranlassten  die Aussichten auf sonniges Wetter am ersten Septemberwochenende die verantwortlichen Leiter zur Freude aller Beteiligten dazu, sogar zwei Nächte zusammen mit den Jugendlichen am Wasser zu verbringen. Aufgrund dieser Spontanität seien auch alle froh über den reibungslosen Ablauf des Wochenendlagers gewesen, räumte Roverleiter Stefan Rehahn bei der Rückkehr am Sonntagabend ein.
Nachdem  die erste Nacht im Zelt einige der Hohensteiner zum Zittern gebracht hatte, hielt die Wettervorhersage am Samstag, was sie zuvor versprach. Die warmen Temperaturen erlaubten ausgiebiges Schwimmen im Meer sowie den Bau eines Floßes und ausgiebiges Sonnenbaden. Am Nachmittag wurden schließlich sechs der acht Pfadfinder in einer von den Jugendlichen der älteren Altersstufe geplanten  Übergabe von den Rovern in ihrem neuen  Trupp begrüßt. Den Tag ließ man bei gemütlichem Beisammensein und Gitarrenspiel am Lagerfeuer ausklingen, wobei die frischgebackenen Rover stolz ihre roten Halstücher präsentierten, die sie zuvor gegen das grüne Halstuch eingetauscht hatten.
Nach dem Abbau der Zelte ließen es sich die Röthgener Pfadfinder nicht nehmen vor Fahrtantritt noch ein paar Stunden am Sandstrand von Vlissingen zu verbringen, um die letzten Züge des Sommers voll auszunutzen.
Am Ende waren sich die Leiterinnen Sabrina Biermann und Daniela Scharbach sowie die  anderen Teilnehmer einig: „Die Fahrt war ein gelungener Abschluss des Sommers 2010.“
Als nächstes steht eine Fahrradtour mit allen großen und kleinen Hohensteinern zum in Inden/Altdorf gelegenen Indemann an, wo auch die Kinder der Wöflings- und Jungpfadfinderstufe in die nächste Stufe übergeben werden sollen.

Gut Pfad
Astrid Szemeit

„Hohensteiner“ machen Veere unsicher

Pfadfinder verbringen schöne Tage am Veerse Meer
Auch die jüngeren Hohensteiner Pfadfinder machten sich dieses Jahr auf den Weg ins Sommerlager. Ziel war der direkt am Wasser gelegene Zeltplatz „Scout Centrum Zeeland“. 21 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren und ihre 6 Leiter machten sich Sonntagmorgens auf den Weg Richtung Niederlande.
Das Abenteuer begann direkt mit dem Aufbau, denn der starke Meereswind und der verdächtig nach Regen aussehende Himmel zwangen alle ihren eigentlichen Urlaub etwas stressiger zu beginnen. Trotz des Sturmes gelang es fast alle Zelte sicher aufzubauen, nur die Wölflings-Jungs hatten Pech und wachten am ersten Morgen in einem kleinen „See“ auf. Aber auch dieses Problem wurde sofort behoben und das Lager konnte richtig beginnen.
Mit lustigen Gesellschaftsspielen und einem Ausflug in ein aktives Piratenmuseum im nahe gelegenen Ort Vlissingen verbrachten alle Teilnehmer die ersten, noch regnerischen Tage. Mittwochs meinte es Petrus dann endlich wieder gut mit den Pfadfindern und die Sonne konnte sich durchsetzten. Die Kinder verbrachten ihre Zeit mit Gruppenspielen auf dem Platz und dann natürlich dem lang ersehnten Schwimmen im Meer. Auch der erste richtige Lagerfeuerabend mit viel Gesang kam bei allen super an. Am Donnerstag wurde dann auch der idyllische Ort Veere besucht und wie gewünscht durften die Kinder auch wieder im Wasser spielen.
Der Besuch des Delta Parks war dann das Highlight des Lagers, eine Mischung aus Strand, Wasserspielplatz, Seelöwenshow, einer Ausstellung zum Neeltje  Jans-Projekt und einigem mehr begeisterte vor allem die ganz kleinen.
Am Samstag brach dann leider schon der letzte richtige Lagertag an, den wir ausschließlich mit schwimmen und kleinen Spielen verbrachten, natürlich wurde auch wie an den Abenden zuvor ein großes Feuer gemacht und reichlich gesungen.
Der ungeliebte Abbau ging auch, durch die am Freitag zu Besuch angereiste restliche Leiterrunde, recht zügig und reibungslos von statten.
Die meisten Kinder hätten das Lager am liebsten noch um eine Woche verlängert, aber wie es nun mal so ist endet alles Schöne viel zu früh. Trotzdem waren sich alle Teilnehmer einig: Beim nächsten Lager sind sie wieder dabei.

Gut Pfad